Trockenes Schröpfen /

Schröpfmassagen

Mit Hilfe von Schröpfgläsern wird auf bestimmten Hautarealen ein Unterdruck erzeugt, um über die Reflexzonen die körpereigene Regulation zu aktivieren. Die Gläser können dabei verweilen oder zur Massage vornehmlich der Rückenmuskulatur eingesetzt werden.

Warum trockenes Schröpfen?

Beim Schröpfen handelt es sich um eine jahrhundertealte Technik zur Anregung der körpereigenen Regulation. Der Unterdruck der aufgesetzten Gläser erzeugt dabei im Körper einen Reiz. Über die Head'schen Zonen können so die den Dermatomen (bestimmte von Rückenmarksnerven versorgte Hautareale) zugeordneten Organe günstig beeinflusst werden. Bei einer Schröpfkopfmassage kann zudem die Durchblutung angeregt und so Verspannungen gelockert werden.

Wie läuft eine trockene Schröpfbehandlung ab?

Zunächst erfolgt eine Anamnese, dann wird der Rücken auf etwaige Narben, Muttermale, Wunden oder Wärmeunterschiede hin untersucht. Im Anschluss wird, ggf.unter Anwendung von Massageöl, über eine Saugpumpe in speziellen Schröpfgläsern auf der Haut ein Unterdruck erzeugt. Dieser kann individuell an den Patienten angepasst werden. Die Gläser können dann für eine Schröpfmassage auf dem Rücken bewegt werden, um die Durchblutung anzuregen. Im Anschluss verbleiben die Gläser eine gewisse Zeit auf dem Rücken, um dort einen gezielten Reiz zu setzten. Nach Entfernen der Gläser kann der Patient zum Abschluss eine Weile nachruhen.

Was ist bei einer Schröpfbehandlung zu beachten?

Bei einer Schröpfbehandlung wird durch Unterdruck ein gewollter blauer Fleck erzeugt. Dieser bildet sich im Normalfall nach wenigen Tagen zurück. Durch die Schröpfkopfmassage kann es zudem zu muskelkaterartigen Erscheinungen kommen. Vorsicht ist geboten bei Hauterkrankungen, Tumoren, offenen Wunden, Herz-Kreislauferkrankungen, Schwangerschaft und Blutungsneigung - in diesen Fällen ist ein Schröpfbehandlung ggf. kontraindiziert.